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Bora-Legespiel: Spielerisch leicht das Fingeralphabet lernen

Welche Handgeste steht im Fingeralphabet für den Buchstaben E? Diese Frage lässt sich mit dem Bora-Legespiel ganz leicht beantworten. Denn mit diesem lernen Spielende die Buchstaben des Fingeralphabets als Ergänzung zur Gebärdensprache ganz genau kennen.

Mit spielerischer Übung das Fingeralphabet beherrschen

Anders als Menschen, die hören können, verständigen sich Gehörlose nicht mit der Lautsprache, sondern mit der Gebärdensprache. Sie ist eine Verbindung von Gestik, Gesichtsmimik, lautlos gesprochenen Wörtern und Körperhaltung, die in Sätzen und Gesprächen aneinandergereiht werden.

Zusätzlich existiert das Fingeralphabet. Dieses ist nicht mit der Gebärdensprache gleichzusetzen, sondern wird zusätzlich zur Gebärdensprache eingesetzt. Es dient dazu, unbekannte Begriffe beziehungsweise Begriffe für die es keine Gebärden gibt oder Namen mithilfe der Finger zu buchstabieren. Manchmal wird das Fingeralphabet auch genutzt, um ein Wort aus der Lautsprache besonders zu betonen.

Das Fingeralphabet zu erlernen gelingt einfacher als die Gebärdensprache – dennoch ist viel Übung erforderlich, um sich alle Buchstaben merken zu können. Mit dem Bora-Legespiel können gehörlose Kinder, aber auch Erwachsene, das Fingeralphabet nun auf spielerische Weise lernen.

So wird’s gespielt

Das Bora-Legespiel funktioniert wie das altbekannte Memo-Spiel. Jedes Kartenpaar besteht aus einem Buchstaben und der dazugehörenden Handgestik aus dem Fingeralphabet.

Zunächst mischt der Spielleiter die Karten und legt diese einzeln mit der bedruckten (das heißt den Buchstaben und Gesten) Seite nach unten.

Der erste Spieler darf nun zwei Kärtchen aufdecken, so dass seine Mitspieler diese sehen können. Passt die Gestik zum aufgedeckten Buchstaben, darf der Spieler das Paar behalten und ist noch einmal an der Reihe. Gleichzeitig kann er die Gestik noch einmal üben und versuchen, sich diese zu merken. Passen die beiden Karten hingegen nicht zusammen, werden sie wieder verdeckt und der nächste Spieler ist an der Reihe.

Wer am Ende die meisten Kartenpaare hat, hat gewonnen.

Alternativ kann das Bora-Legespiel auch allein gespielt werden. Wie beim Memo-Spiel werden auch hier die Karten verdeckt auf dem Tisch ausgebreitet. Der Spieler deckt nun immer zwei Karten auf und versucht, Paare zu bilden. Hat er ein Paar gefunden, legt er dieses zur Seite und kann gleichzeitig noch einmal die Gestik üben.

Wo gibt es das Bora-Legespiel?

Das Kinder Fingeralphabet gibt es bei Bora Lang Photography zum Preis von 33,99 Euro plus Porto. Das Legespiel enthält 52 Karten für die 26 Bildpaare, eine Spielanleitung sowie eine Fingeralphabetvorlage.

Zusätzlich gibt es auch ein Rätsel Malbuch mit 46 Seiten (11,99 Euro + Porto) sowie Poster mit dem Fingeralphabet in den Größen A2, A3 und A4 ab 5,99 Euro zuzüglich Porto.

Individuelle Memospiele drucken

Das Bora-Legespiel ist eine tolle Idee, um Kindern das Fingeralphabet auf spielerische Art und Weise beizubringen.

Egal ob es zu Lernzwecken eingesetzt werden soll oder aus den besten Familien-Schnappschüssen besteht – bei MeinSpiel.de können auch Sie sich Ihr ganz eigenes Memospiel gestalten. Wie das funktioniert, erfahren Sie im Beitrag Memo-Spiel – So gestalten und drucken Sie Ihr eigenes Memokarten-Set.

1 Antwort
  1. Zauberer
    Zauberer says:

    Ich finde den Service von meinspiel.de sehr gut. So durfte ich schon einige Kartenspiele drucken lassen und war immer sehr zufrieden mit dem Service und der schnellen Lieferung!

    Antworten

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